Guten Start In Den Kindergarten

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  2. START IN DEN KINDERGARTEN

Sobald Sie einen Platz in einem Kindergarten für Ihr Kind haben, können Sie es mit seinem Kindergarten vertraut machen. Gehen Sie öfter mal beim Spazierengehen dort vorbei. besuchen Sie zum Beispiel Feste von diesem Kindergarten oder den Tag der offenen Tür, um dem Kindergarten einen Besuch abzustatten. Günstig ist es auch, wenn Ihr Kind Sie bereits bei der Anmeldung für den Kindergarten begleitet hat. Nehmen Sie "Schnupperangebote" wahr oder fragen Sie ggf. selbst nach, ob Sie mal einen Nachmittag mit Ihrem Kind in den Kindergarten "zu Besuch" kommen können. Das hilft für die ersten Tagen im Kindergarten Stehen Sie früh genug auf, damit Sie und Ihr Kind nicht in Zeitdruck kommen. Sie beide müssen erst ausprobieren, wie es morgens möglichst reibungslos klappt und wie lange sie dazu brauchen. Räumen Sie Ihrem Kind ein Mitspracherecht beim Pausenbrot ein. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Kind es auch wirklich mit Appetit verspeist. Kommen Sie am Anfang der Bringzeit, dann sind noch nicht so viele Kinder im Kindergarten.

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Ihr Kind kommt in den Kindergarten? Dann ändert sich vieles für Ihr Kind aber auch für Sie. Um so besser, wenn Sie Ihr Kind auf den ersten großen Neustart vorbereiten. In einem Kinderleben gibt es viele Neuanfänge. Einer der ersten und für Kinder und Eltern sicher aufregendsten, ist der Start in den Kindergarten. Zum ersten Mal werden Sie beide regelmäßig getrennte Wege gehen. Ihr Kind wird Teil einer Gruppe, der Sie nicht angehören, es findet Freunde, wird selbstständiger und lernt viel dazu. Sie selbst werden sich vielleicht wieder mehr auf den Job konzentrieren, oder mehr Zeit für sich haben. Dafür verlieren Sie die alleinige Kontrolle über die Erziehung Ihres Kindes, denn andere sind jetzt mit von der Partie. Das alles macht nervös, und Sie fragen sich vielleicht: Wird mein Kind es ohne mich schaffen? Wird die Erzieherin sich wirklich bemühen? Wird mein Kind sie mögen? Was, wenn es sie zu sehr mag? Doch es hilft nichts: Sie müssen dem Kindergarten und den Erzieherinnen einen Vertrauensvorschuss schenken, denn Ihr Kind braucht für einen guten Start vor allem eins: Eltern, die sich mit ihm auf diesen neuen Abschnitt freuen.

Am besten, Ihr Kind übt vorher, eine Weile ohne Sie auszukommen. Damit es, wenn die Kita startet, weiß: Meine Mama oder mein Papa kommt zuverlässig wieder, und auch andere Menschen können sich gut um mich kümmern. Lassen Sie Großeltern, Freundin oder Nachbarin auf Ihr Kind aufpassen und verlassen Sie die Wohnung. Erst mal für zehn Minuten, dann länger. Knüpfen Sie Kontakte. Schön, wenn Sie von klein auf mit Ihrem Kind in Spielgruppen und auf Spielplätzen sind. Dann erlebt es andere Kinder nicht als beängstigend. Vielleicht gibt es auch ein Kind in der Nachbarschaft, das in die gleiche Kita geht und mit dem Sie sich öfter treffen können. Dann kennt Ihr Kind in der Kita schon jemanden. Passen Sie den Tagesablauf an. Schläft Ihr Kind gerne länger? Werden Sie es für die Kita früher wecken und ins Bett schicken müssen? Dann fangen Sie am besten jetzt schon damit an, damit es sich an den neuen Rhythmus gewöhnen kann. Spannen Sie Papa ein. Wenn Sie spüren, dass Ihnen der erste Gang in die Kita schwerfallen wird, fragen Sie Ihren Mann, ob er das übernimmt.

START IN DEN KINDERGARTEN

Kleidung für den Kindergarten Im Kindergarten wird gespielt, gemalt und gematscht. Essen geht auch nur gelegentlich sauber vonstatten. Abgesehen von praktischer und robuster Kleidung müssen die Betreuer Wechselkleider haben, um deinem Kind – wenn nötig – frische Sachen anziehen zu können. Pass natürlich auf, dass du gemäß den Jahreszeiten und den Temperaturen an dem Tag packst, also kurze Hosen und T-Shirts im Sommer, im Winter ein extra Paar Strümpfe und einen warmen Pulli. Auch ein Lätzchen darf nicht fehlen. Die gibt es in verschiedenen Modellen und Materialien zu kaufen, am besten darauf achten, dass es leicht abwaschbar ist. Hausschuhe Damit die Kleinen es bequem haben und keine kalten Füße kriegen, Hausschuhe oder Stoppersocken einpacken. Turnsachen Bequeme Kleider zum Turnen. In vielen Kindergärten dürfen Kinder barfuß turnen oder in Turnschuhen. Socken sind wegen Rutschgefahr zum Turnen oft verboten. Regensachen Matschhose, Gummistiefel und Regenjacke mit Kapuze – damit dein Kind auch in der Kita in Pfützen springen kann.

Auch wenn Sie sich mit kitschigen Aufnähern und Aufklebern so gar nicht anfreunden können – Ihr Kind darf entscheiden. Vielleicht gibt es auch ein neues Kuscheltier als Kita-Begleiter. Fördern Sie Vertrautheit. Sie wissen bereits, dass Ihrem Kind das Eichhörnchen als Symbol zugewiesen wird? Dann gehen Sie gemeinsam auf Eichhörnchen-Jagd. In Bilderbüchern, beim Spaziergang, beim Sandmännchen-Schauen: "Sieh mal, ein Eichhörnchen. Das ist dein Zeichen. " Lassen Sie es ein Eichhörnchen ausmalen. Erzählen Sie ihm: "Bald hängst du an diesem Zeichen deine Jacke auf. " Basteln Sie gemeinsam. Zum Beispiel eine Kita-Tüte – eine Schultüte in klein. Füllen Sie die Tüte mit mehr oder weniger gesunden Sachen. Ihr Kind darf sie an seinem ersten Tag mit in die Kita nehmen, geöffnet wird sie mittags zu Hause. Kalender abreißen. Ihr Kind darf morgens den vergangenen Tag von einem Kalender abreißen, damit es sieht, dass es bald so weit ist. Oder es streicht den gestrigen Tag einfach durch. Bereiten Sie Ihr Kind auf den neuen Alltag vor Üben Sie kleine Trennungen.