Jan Delay Background Sängerinnen

Betreutes Hüpfen trifft auf gemeinsames Singen – Jan Delay beim Stimmenfestival Lörrach (nmz) - Der Hut passt, das Einstecktuch mit Leopardenfellmuster sitzt. "We love to entertain you", verspricht Jan Delay auf dem dicht gefüllten Lörracher Marktplatz. Und geht gleich mit dem Opener "Rave Against the Machine" in die Vollen. Georg Rudiger berichtet. Kein vorsichtiges Eingrooven, keine pathetische Inszenierung. Seine achtköpfige Band Disko No. 1 und die drei Backgroundsängerinnen sind sofort auf Touren. Abgerissene Bläsereinwürfe treffen auf ein treibendes Schlagzeug, klare Basslinien auf geschmeidige Hüftschwünge. Und in vorderster Front tänzelt Jan Delay über die Bühne und schneidet mit seiner scharfen, nasalen Stimme Melodielinien in den druckvollen Sound. "Türlich, Türlich", sein Cover von Cameos Funk-Kracher "Word Up", ist noch tanzbarer. Ein neues Album hat der Hamburger nicht dabei – das letzte mit dem Titel "Hammer und Michel" liegt schon fünf Jahre zurück. Nach viel Hip Hop, Reggae und Soul hat sich der Musiker darauf stärker dem härteren Rock zugewendet und für einen Videodreh im weißen Anzug und rosa Schuhen sogar auf dem Metal-Festival "Wacken" vorbeigeschaut.

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Was wäre das Leben ohne Herausforderungen? Jan Delay etwa geht die Tatsache, dass ihm Peter Fox den Rang als Deutschlands Rapper Nummer eins abgelaufen hat, sportlich an. Von der Papierform her hat Hamburgs Primus wenig Chancen: Delays aktuelles Album "Wir Kinder vom Bahnhof Soul" blieb weit hinter den Verkaufszahlen von Fox' "Stadtaffe" zurück. Und wo dem Seeed-Sologänger durch sprachliche Verdichtung zeitgenössische Großstadtpoeme gelingen, reserviert Delay seine originellen Begriffsverknüpfungen für das redundante Abbilden mikrokosmischer Szene-Befindlichkeiten. Doch jetzt ist Konzert. Und aus allen Nähten platzender kann die Columbiahalle gar nicht sein. Fashiontechnisch gibt es volle Punktzahl: Jan Delay wirkt mit strahlend weißem Anzug samt festgewachsenem Hut, purpurfarbenem Hemd und Brilli im Ohr wie aus dem Ei gepellt. Ein schelmischer Discoking, der seine Untertanen mit funkelndem Szepter dirigiert. Seine Band Disko No. 1 unterwirft sich dem modischen Diktat und präsentiert eine Kollektion, deren Farbspektrum von zartem Taubenblau bis zu kräftigem Karmesinrot reicht.

Ob Soul, Neo-Soul R'n'B, Pop und Top40 oder Rock und Gospel, er ist immer stilsicher unterwegs. Mit ihm stehen 2 Jahrzehnte Covererfahrung auf der Bühne, die er auf perfekte Weise nutzt um den Songs das richtige Bassfundament zu geben. Als Endorser für Schack und MarkBass kennt er sich mit gutem Sound aus. Das merkt man sofort … Keyboards: Jazzmin Ladies Ladies and Ladies, aus der Hitze der Adriaküste eingeflogen, Mr. Lover Lover feat. Mr. Bombastic himself… Zuständig für hypnotiesierende Keyboardsounds, Bläserriffs und gefühlvolle Streicher, so verblüffend nah am Original das man es kaum unterscheiden kann. Ein gefragter Mann an den Tasten. Kennt alle bits & bytes in allen Keyboardmarken dieser Welt mit Vornamen.

Und verabschiedet sich mit rockigen Klängen und wehenden Fahnen. Stimmenfestival Lörrach, noch bis zum 28. Juli 2019, Lesezeichen erstellen/Beitrag suchen mit Das könnte Sie auch interessieren:

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Todde hielt sich tapfer in Festzeltgigs zusammen mit der Top40 Band [Cue:] und verfeinerte seine performances bei AREA 41 auf Schützen- und Stadtfesten, Firmenveranstaltungen und Jobs auf Partyschiffen bis hin zum Clubjob in Tunesien. Seit 2009 singt Todde bei der europaweit einzigen SAGA Tribute Band ( The Chapters) Wir haben hier also einen richtig live erprobten Sänger mit aussergewöhnlicher Stimmkraft…. lasst Euch überrraschen……ach ja, Gitarre spielt a manchmal auch … Drums: HanJu Er begann seine Schlagzeugkarriere, nachdem er mit selbstgeschnitzten Holzstöcken auf Sofakissen eingedroschen hatte. Danach hatte er Unterricht bei dem holländischen Schlagzeuger Gerd Brüntig an der Musikschule Kleve und trommelte eine Art Latin-Punkrock in der Schülerband Salubris und Jazz/Funkrock bei AftaEet. Weitere Stationen und Zusammenarbeit mit: First Choice (Oldie/Top40), Realtime (Top40 Cover), Breakeven (Coverrock), Secondhand (Coverrock), Atlanticos Band featuring Wolf Maahn (Hardrock) und der Coco Roadshow (P-Funk).

Wir kommen gerne wieder, mit genau den Leuten hier. Aber irgendwann muss auch mal Schluss sein. " — das war es dann um Punkt 23 Uhr auch. Fazit: Musikalisch auf den Punkt — eine großartige Liveband! Dazu viele bekannte Songs, jede Menge " Rhythmus wo man mit muss ", viel zu dem man " übertrieben eskalieren " kann. Jan Delay darf gerne ein 24. Mal nach Lörrach kommen! ;) Setlist: Rave Against The Machine Türlich, türlich (sicher, Dicker) (Das Bo) Klar (De La Soul) Wacken Large Chili Peppers Medley Ich möchte nicht, dass ihr meine Lieder singt Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann (Nena) Abschlussball Sie kann nicht tanzen Die Sonne, die scheint Action Feuer Oh Jonny * Disko * "Are You Gonna Go My Way"-Freece-Dance (Lenny Kravitz) / Fight For Your Right (To Party) (Beastie Boys) / Song 2 (Blur) ** Hoffnung ** St. Pauli Galerie: Jan Delay & Disko No. 1 Über den Autor des Beitrags Gerald Hört so ziemlich alle Genres querbeet, von Heavy bis Electro, von Folk-Pop über World und Rock bis Hip-Hop. Ehrliche, handgemachte Musik ist aber noch die beste und Radio-Rotation ist evil.

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Betreutes Hüpfen trifft auf gemeinsames Singen – und nach und nach wird der Abend wirklich zu der Party, die der Sänger zu Beginn versprochen hat. Aber natürlich bringen vor allem die einzelnen Songs Druck in den Kessel. Sie werden von der perfekt eingespielten Combo nicht in der Studioversion gespielt, sondern häufig auf XXL -Größe aufgeblasen. Entspannte Abschnitte wechseln mit druckvollen Passagen. Die Übergänge sind perfekt, die Soli passgenau. Oder man bringt auch mal einen Song durch eine lang angezogene Steigerung zum Explodieren wie beim Hit "Oh Jonny". Esther Cowens, N'gone Thiam und Myra Maud sorgen nicht nur für perfekt intonierte Back Vocals, sondern tanzen den ganzen Abend durch und kommen auch mal für eine kurze Rap-Einlage zur Bühnenmitte. Zum als Zugabe gespielten "Disko" erstarren die Bandmitglieder im Freeze, ehe die Party weitergeht und das Publikum das Spielchen gerne mitmacht. Dann muss der Bandbus doch irgendwann nach Hause fahren. "Auf St. Pauli brennt noch Licht, da ist noch lange noch nicht Schicht", singt Jan Delay gemeinsam mit den begeisterten Fans.

Gesang: Sonia Sonia sang schon in vielen namhaften Bands u. a. bei Sister's Keepers (MTV Chart Single, "Liebe und Verstand"), am Leadgesang bei der Band Frank Popp und nahm mit Jan Delay zusammen das Mercedes Benz Album (video für die Single "Klar") auf. Ihre Live Performance trainierte sie auf verschiedenen Touren als Background Sängerin bei Jan Delay und mit The Very Best of Black Gospel. 2009 wird Sonia von Frank Farian für einen Video Dreh engagiert. Sonia ist zur Zeit als Backgroundsängerin der Reggae Band IRA und als Amy Winehouse Double unterwegs. Ihre erstklassige Stimme erobert dabei so nebenbei alle musikbegeisterten Herzen. Hobbies: Tennis spielen, Kino gehen und ………………… Gesang: Todde Todde ist ein rundherum erfahrener Cover Sänger, wie man sich ihn backen würde, wenn man keinen hätte. Super Stimme, netter Typ und mit allen Wassern des Coverns gewaschen. Angefangen in den 90ern mit sehr rocklastigem Coverprogramm und eigenen Songs bei der Band Moonstruck. Danach Mitarbeit in der reinen Rock-Coverband HeadX, mit der er die ersten Kneipenrockjobs muckte.

Seine Stichelei, als die Leude bei "Large" nicht enthusiastisch genug mitkreischen, hier seien es ja wie in Dortmund oder Balingen, steckt das ausgelassene Auditorium genauso locker weg wie Walter-Momper-Witze oder die Falschbezeichnung einer stadtbekannten Currywurst-Institution als "Kaluppke". Die Wucht des hervorragend gemischten Sounds tut allen Songs spürbar gut, auch wenn Delays parasitäre Herangehensweise an die Musikgeschichte noch deutlicher wird. Aber wenn zu den Beats von House Of Pains "Jump Around" oder MC Hammers "U Can't Touch This", das ja selbst schon geklaut war, die Halle bebt, fallen Originalitätsvorbehalte kaum ins Gewicht. Wie es sich für eine gute Party gehört, steigert sich die Hitdichte: Auf den Freeze-Dance von "Disko" mit eingebautem Eddie-Van-Halen-Gedächtnis-Gitarrensolo folgt das rasante "Oh Johnny", der zehnminütigen Bandvorstellung mit putzigen Rapeinlagen fast aller Mitglieder jagt das superfunkige "Klar" hinterher, das Delay mit propellerndem Mikrofonarm zum tosenden Finale treibt.

Vorne stimmten plötzlich ein paar Lotto King Karls "Hamburg, meine Perle" an, von der Bühne gab es noch ein Lob an einen der " geilsten Menschen der Welt ", Christian Streich, damit war das Fußball-Thema dann aber auch abgehakt. " Könnt ihr noch? " – " Jaaaa! " / " Wollt ihr noch? " – " Jaaaaaa! " / " Habt ihr noch Feuer? ". Die letzten beiden Songs des Hauptprogramms — "Feuer" und "Oh Jonny" wurden gespielt. Dann ging die Band nach rund 75 Minuten Spielzeit erst einmal von der Bühne. Bei der ersten Zugabe wurde dann noch einmal aufgedreht: Zu "Disko" wurden die Bandmitglieder und auch die anderen Beteiligten gefeiert, dann durfte gemeinsam durchgedreht werden: Stopptanz mit dem gesamten Publikum zu Lenny Kravitz' "Are You Gonna Go My Way" (" Are you Jan Delay? "), dann "Fight For Your Right (To Party)" von den Beastie Boys und schließlich "Song 2" von Blur, was ja auch immer geht. Nach einer weiteren Pause kommt die Band für eine zweite Zugabe zurück. Diesmal wurde es dann mit "Hoffnung" und "St. Pauli" aber etwas ruhiger. "